Anschluß mit Rufnummernportierung von Telekom ( Telefon ) und
Alice ( Internet ) zu
1&1 als Festnetz- + Internetflat beantragt im Januar 2008.
Anschluß erhalten im Februar 2008, jedoch wurden Festnetzgespräche teilweise wieder über die Telekom, zusätzlich zur 1&1-flat abgerechnet.
Außerdem hatte die Rufnummernportierung der 2. Rufnummer nicht geklappt, 1&1 hat dies nach immerhin 2 Monaten nachgeholt und sich entschuldigt.
Die Gesprächsqualität der Telefonate war als katastrophal zu bezeichnen, Gesprächsabbruch, zerhackte Verbindungen, Verbindungsabbruch bei gleichzeitigem Internetbesuch etc. konnten auch nach 18 Monaten trotz unzähliger Beschwerden nicht behoben werden.
Highlights waren:
1. der Ratschlag, doch ein Telefon abzuklemmen, wenn ich mit der Gesprächsqualität nicht zufrieden sei, und, nachdem ich dies abgelehnt habe:
2. Man werde meine Beschwerdeschreiben künftig nicht mehr beantworten.
Tatsächlich wurden meine Schreiben an 1&1, soweit sie per Post an das Unternehmen gerichtet wurden, nicht mehr beantwortet.
Stattdessen wurden Mahnungen versandt und mit Sperrung des Anschlusses gedroht.
Nach Einschaltung eines Anwalts beantwortete 1&1 zumindest dessen Schreiben, lehnte zunächst unsere Forderungen ab und sperrte den Anschluß.
Nach Rücksprache mit meinem Anwalt schaltete 1&1 den Anschluß wieder frei mit der Begründung, man habe Fehler in den monierten Rechnungen festgestellt und eine Gutschrift in Höhe der Mahnungen erstellt, so daß alle Forderungen von 1&1 nun gegenstandslos seien.
Eine Entschuldigung seitens 1&1 erfolgte nicht.
Nun wollte ich wissen, wie weit 1&1 bereit ist zu gehen, wenn es seine Kunden übervorteilen kann:
Ich habe daraufhin 1&1 angerufen und dargelegt, daß ich deren Service inzwischen als so grottenschlecht empfinde, daß ich bereit bin, 1&1 eine
Prämie in Höhe von 100 € zu bezahlen, wenn ich diesen Service nicht mehr in Anspruch nehmen muß; sprich:
Ich zahle 100 € und 1&1 entläßt mich aus dem Vertrag.
Was soll ich euch sagen: 1&1 ist einverstanden.
Fazit: Viele Werbeversprechen, miserabler Service, Nichteinhaltung des Vertrags, inkompetentes Rechnungswesen, umfassende und dauerhafte technische Schwierigkeiten mit dem Anschluß, 236 Seiten Korrespondenz ( Fehlermeldungen und Reparaturversuche etc. ) und zum Schluß die Erkenntnis, daß 1&1 sich nicht zu schade ist, sich vom Kunden dafür bezahlen zu lassen, daß dieser nicht mehr von schlechtem Service bzw. Nichtleistung belästigt werden will.
Glückwunsch, 1&1, bestimmt ein überaus erfolgreiches Geschäftsmodell !
Wenigstens etwas Gutes:
Meinem Anwalt teilte 1&1 eine kostenlose Servicenummer mit ( 0800-1013454 ) nachdem es sich sonst seine Fehler durch eine teure Kundenhotline bezahlen lässt.